Work & Travel: So verbindest Du Arbeiten und Reisen

Work and Travel

Arbeiten & Reisen

Work & Travel im ursprünglichen Sinne meint Reisen und Arbeiten mit einem Working Holiday Visum. Das populärste Land für ein Working Holiday Visum ist Australien.

Wir von travellights stellen euch einige Wege vor wie man Arbeiten & Reisen verbinden kann.

Digitale Nomaden

Digitale Nomaden sind in 99% der Fälle selbständig und können ihre Arbeit dank dem Internet von überall auf der Welt ausführen. Zumindest brauchen diese nur einen funktionierenden Internetzugang. Dies ist die ideale Möglichkeit für alle Reisebegeisterten. Das Thema ist aber sehr komplex und braucht vorab einige spezielle Planungen und Kenntnisse.

Jobs für Globetrotter

Auch für Angestellte gibt es Berufe bei denen man typischerweise immer mal wieder unterwegs ist. Ideal für alle, die nicht selbständig arbeiten wollen aber dennoch keinen reinen Bürojob mögen. Das können zum Beispiel Jobs im Bereich Medien oder Eventmanagement sein, auf Kreuzfahrtschiffen bis hin zu Jobs in der Entwicklungshilfe.

Weitere Anregungen (auch exotische): Mitarbeit beim Goethe Institut, bei der GIZ, Flugbegleiter, Kapitän, Pilot, Forscher, Archäologe, Greenpeace Aktivist, Auswärtiges Amt, Deutsche Botschaft, Reiseleiter, Reiseveranstalter, Dolmetscher, Jobs im Hotel und Gaststätten-Gewerbe, Autor, Auslandskorrespondent, Reisejournalist, Künstler, Fotograf, Dokumentarfilmer, Animateur, Tierfotograf, Delphintrainer, Sportreporter, DJ, Eventmanager und Mitarbeiter bei einer Konzertagentur.

Arbeiten im Ausland

Eine weitere Möglichkeit ist es auszuwandern. Manche haben die Möglichkeit als „Expat“ von ihrem Arbeitgeber aus ein paar Jahre in einem anderen Land zu Leben und Gehalt aus Deutschland zu beziehen.

Andere wandern komplett aus und arbeiten für einen ausländischen Arbeitgeber. Dann ist man zwar nicht zwingend flexibel hat aber einen guten neuen Ausgangspunkt um in seiner Freizeit eine Region neu zu erkunden. Hierfür gibt es landespezifische Jobbörsen.

Noch besser Reisen kann man natürlich zwischen durch mit saisonalen Jobs an wie zum Beispiel Arbeiten als Tauchlehrer, Deutschlehrer oder Englischlehrer. In beiden Fällen solltest Du Dich über die Möglichkeiten informieren die Dir ein Touristen oder Arbeitsvisa bieten. Das Working Holiday Visum ist eine Sondermöglichkeit.

Innerhalb der EU ist es natürlich problemlos möglich überall zu arbeiten. Und: Es gibt sogar Inseln in der Karibik oder in Afrika die zur EU gehören.

Auch mal einen Versuch Wert: Die Greencard. Einmal im Jahr kannst Du kostenlos bei der Greencard Lottery mitmachen. Der kleinste Formfehler schließt Dich aber schon von der Verlosung aus. Also gut informieren oder eine Agentur beauftragen.

Work & Travel

Momentan können Deutsche ein „Working Holiday Visum“ für Australien, Neuseeland, USA, Kanada, Japan, Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong beantragen. Je nach Land sind die Bedingungen und Bewerbungsverfahren unterschiedlich. Auch hier können Formfehler bei der Beantragung dazu führen, dass Dir das Visa nicht genehmigt wird. Dafür gibt es Agenturen wie zum Beispiel Stepin die Dir bei Deinem Work and Travel Aufenthalt helfen können falls Du es nicht alleine organisieren willst.

Mit diesem Visum kannst Du Gelegenheitsjobs annehen und Geld verdienen ohne an einen fest Ort gebunden zu sein. Das Visum ist meist nur im Alter von 18-30 erhältlich und ist 12 Monate gültig. In Australien kann man die Dauer unter bestimmten Voraussetzungen sogar verlängern.

Freiwilligenarbeit

Wenn man bei Hilfsprojekten von internationalen oder regionalen Organisationen mitarbeiten möchte ist dies in der Regel unbezahlt oder muss sogar noch dafür bezahlen. Die Liste der Anbieter ist lang: Projekte im Tierschutz, Umweltschutz, mit Menschen oder sonstige Unterstützung der Projekte. In vielen größeren Städten findet man solche Organisationen. Es ist in diesem Bereich jedoch nicht ganz so einfach Projekte zu finden für die man nicht noch draufzahlen muss. Dennoch: es gibt sie.

Zu Freiwilligenarbeit zählt auch WWOOFen. Beim WWOOFing arbeitet man gegen Kost und Logis auf Farmen.

Und zuletzt bleibt ja auch noch:

Work before Travel

Für alle anderen bleibt immer noch die Möglichkeit die verschiedenen Auszeitmodelle zu nutzen die einem ein festes Arbeitsverhältnis bietet. Man verdient sein Geld in Deutschland und reist ohne währenddessen arbeiten zu müssen. In der Zwischenzeit kann man ja schonmal einen Tauchkurs machen oder andere Kurzausflüge. Wer das Thema Tourismus liebt der kann sich außerdem direkt nach einem Job in einem Unternehmen umschauen, dass mit Reisen zu tun hat.

Oder Work after Travel, das wäre dann aber auch die letzte Möglichkeit für alle, die keine Angst vor der Zukunft haben…

Backpacker Länder im Vergleich