Flashpacking: Ab wann ist ein Backpacker ein Flashpacker?

Flashpacking

Backpacking. Da assoziiert man doch sofort junge Leute damit, die nach dem Abitur, dem Studium oder nach der Ausbilund für einige Monate ins Ausland verschwinden. Oft mit einem Work and Holiday Visum, da das Budget nach der schulischen Laufbahn sehr sehr gering ist. Also werden das meinst Low Budget Reisen. Auf ranzligen Liegen auf dem Boden schlafen in einem Saal mit 10 anderen Leuten, in Campingplatzduschen ein bisschen der Hygiene nachkommen oder gleich in der Pampa das Zelt aufschlagen ohne Strom und fließend Wasser.

Backpacking Ü25?

„Ach Mama, da seid ihr doch zu alt dafür“, war meine Reaktion, als sie mir erzählte sie wolle mit meinem Papa wieder mit dem Rucksack losziehen. Meine Eltern (um die 45) waren schon öfter für 6 Monate im Ausland und als ich begonnen habe meinen Auslandsaufenthalt zu planen, hat auch sie das Reisefieber gepackt.

Doch im „Alter“ ändert sich einiges. Man wird ein bisschen komfortabler, man gönnt sich eine Unterunft mit einer richtigen Matzratze und fließend Wasser aus dem Hahn. Klar, das Budget ist nach einigen Arbeitsjahren deifinitv höher. Man ist weniger beschränkt, da ,man nicht mehr nach den billigsten Reiseländern schaut. Zudem ist man erfahrener, nicht mehr so ängstlich und man weiß was man auf Reisen will.

Das Grundprinzip ist geblieben nur die Prioritäten haben sich verschoben: Anstelle von Party steht ein bischen mehr Komfort im Vordergrund. Dennoch will man mehr sehen als nur einen Strand und ein Resort, man will Spaß, Abenteuer, Kontakt zu Einheimischen und anderen Reisenden.

Und was sind nun Flashpacker?

Meine Eltern. Und all diejenigen Individualreisenden die ein größeres Budget zur Verfügung haben und mehr Geld für Komfort ausgeben. Sie leisten sich ein Privatzimmer, mal eine ausgefallene Unterkunft, ein gutes Essen, einen schnelleren Transport oder eine teurere Abenteueraktivität.

Darüber hinaus kennzeichnet die Flashpacker teileweise auch die Technik (meine Eltern ausgeschlossen!). Zu den Flashpackern können auch Reisende gehören, die im Rahmen ihres Jahresurlaubes mit dem Rucksack losziehen. Rucksack? Muss das sein? Ja! Es ist einfacher und komfortabler insbesondere auch dann wenn man in Gegenden kommt in denen die Infrastruktur nicht dem Massentourismus angepasst ist.

Was du für ein Reisetyp bist?

Vermutlich ein „Bashpacker“ – Technik dabei aber Low Budget 😀

Fazit

Ganz egal was man ist. Für’s Reisen ist niemand zu alt. Das zeigt mir meine gerade in Rente getretene Oma, die jetzt für 3 Wochen einen Englisch (!) Sprachkurs macht. Ich habe mit meinen Vorbereitungen wohl auch sie angesteckt. 😉

Die schönen Momente kann kein Geld der Welt kaufen. Du wirst deine tollsten Erfahrungen machen, egal ob du mit viel oder mit wenig Geld reist.

Eins das für alle Reisenden gilt: Wir lieben was wir tun!

Wozu zählt Ihr Euch? Freue mich sehr auf Kommentare!