Tomorrowland Hostel

Leider musste ich meinen Reise Buddy erstmal alleine zurücklassen, da er sich etwas eingefangen hatte. Wahrscheinlich lag es an der wunderbaren Raumtemparatur  von 16 Grad. Für mich hieß es dieses mal Lokal Bus fahren und die Busse und Straßen waren dieses mal voller denn je, da am Wochenende der heilige Buddha Tag und zugleich Vollmond anstand. Vollmonde werden auf Sri Lanka immer gefeiert. Darum fuhren nun die ganzen Einwohner über die Feiertage nach Hause zu ihren Familien.

Man hat kaum Platz, steht wenns doof läuft auch mal die komplette Fahrt, die extreme Hitze macht einem zu schaffen und so eine Busfahrt daurt schnell mal einige Stunden an. Jedoch erlebt man in Gesprächen mit den Einheimischen so viel über die Geschichte des Landes. Neben mir saß ein Polzist, der mir die verrücksten Dinge erzählte. Wir verstanden uns auf Anhieb super 😀

Leider regnete es bei meiner Ankuft in Ella extrem stark. Es waren noch gute fünf Kilometer bergaufwärsts zum Tomorrowland Hostel. Dieses lag komplett abseits und noch höher gelegen wie Ella. Es gab einen Bus, der diese Route in unregelmäßigen Abständen fährt. Die letzte Fahrt war jedoch bereits vorbei. Laufen kam für mich nicht mehr in Frage, da es bereits dunkel war und ich nicht wirklich wusste wie der Weg ist. Daher beschloss ich ein überteuertes Tuk Tuk zu nehmen. Während der Fahrt merkte ich schnell, dass der Marsch zu Fuß wohl ziemlich in die Hose gegangen wäre 😀

Ein letztes mal Hup Hup und ich war da! Die letzten Meter müssen jedoch totzdem zu Fuß erklimmt werden, da dort keine befestigten Straßen mehr verlaufen. Und dann stand ich da. Eine Art gewaltige Burg! Innerhalb saßen in jeder Ecke Grüppchen, spielten Karten, tranken gemütlich Bier. Die Einrichtung war der absolute hammer! Kerzen statt Lampen, chillige Sofas oder Kissen statt Stühle. Es gab sogar einen DJ der jede Nacht auflegte. Man schläft in riesigen Dorms oder in Zelten also ähnlich dem Festival 😀

Tomorrowland Hostel

Ella ist wohl die Hochburg unter den Backpackern in Sri Lanka, das liegt auch daran, dass sie zentral im Landesinneren liegt. Hier findet man schnell neue Reisgruppen, denen man sich anschließen kann.

Ella Bahnhof

Ella selbst ist alternativ angehaucht und besitzt wunderschöne Bars, Cafes und Restaurants. Wenn man gerne Berge besteigt ist man hier genau richtig. Die wohl bekanntesten Berge wie Ellas Rock und Adams Peak sind relative einfach zu erreichen.

Ella Bar

Ella Bar

Da ich aber nicht der geübte Kraxler bin sprach mich der Little Adams Peak an. In unter einer Stunde kommt man zum Gipfel und hat einen fantastischen Ausblick. Leider verloren wir beim ersten Aufstieg ein Handy und es war komplett neblig und matchig, da uns der Monsun spontan überraschte.

Am nächsten Tag starten wir schon früh am Morgen. Da jedoch der Buddha Tag war fuhren an diesem Tag keine Busse. Ein einheimischer Milchfahrer nahm uns jedoch auf seinem Truck mit ins Tal. Es war mega interessant zu sehen, wie solche Dinge in anderen Ländern funktionieren.

Pickup Milchfahrer

Pickup Milchfahrer

Im Zentrum von Ella war ein riesiges Zelt aufgebaut. Dort konnte jeder Mensch zum Anlass dieses heiligen Tages kostenlos essen und trinken.

Dieses mal verlief alles super und wir wurden mit einer traumhaften Aussicht bei bestem Wetter belohnt!

Little Adamspeak

Eines Abends ergab sich die Gelegenheit an einer Yogastunde im Hostel teilzunehmen. Eine Reisende (Yogalehrerin) hörte, wie wir über Yoga lästerten und wollte uns zeigen, dass wir nur heiße Luft babbelen. Ich war ja nie so wirklich von der Sache angetan darum hab ichs auch damals nicht auf Bali nicht probiert. Im Nachhinein muss ich ehrlich gestehen, dass es eine super Sache war! Gerade für Surfer trainiert man Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Atmung, Dehnung!

Meine Zeit hier ging langsam zu Ende und ich reiste mit meinem Buddy weiter ins das wohl meist gehyptete Hostel auf ganz Sri Lanka.

Das Beach Hut Hostel!

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