Der Wind hat sich gedreht...

…ein wenig zumindest. John und Mary müssen leider für ihren Urlaub in Costa Rica nächstes Jahr sparen und sind deswegen in Portugal nicht dabei. Sie werden ab März für ein paar Monate in Johns Heimat leben. Ich werde sie dabei drei Wochen lang begleiten. Demnächst buchen wir die Early Bird Tickets!

Dafür starten jetzt erstmal mein balinesischer Engel Kevin und ich nach Portugal durch 😀 Geplant ist ein einwöchiger Surf Roadtrip entlang der Ostküste im Oktober. Wir starten im Süden in Faro, was perfekt für unseren Trip gelegen ist. Die Flüge dorthin sind außerdem deutlich günstiger als nach Lissabon oder Porto. Da wir beide grad ziemlich broke sind werden wir hauptsächlich in Hostels, Zelten oder im Auto schlafen. Aber das ist ja das tolle an solchen Abenteuern. Zudem hin sind wir sowieso stets auf dem Sprung. Plan ist es direkt einen Van am Flughafen zu mieten und dort nach der Reise wieder abzugeben.

Im Oktober ist der Nord-West Swell besonders stark an der portugisischen Westküste zu spüren. Deswegen finden dort in diesem Zeitraum einige weltbekannte Surfcontests statt. Mit ein wenig Glück können wir den “Großen” mal beim Brettle fahren zuschauen. Leider ist das Wasser zu dieser Jahreszeit deutlich kühler als im Süden Portugals, was einen 3/4er Neopren sehr beglückwünschen würde.

Peniche ist ein Paradies für Anfänger, Fortgeschrittene und teilweise, je nach Swell auch für Profis. Leider ist das Line Up relativ crowded. Aber der frühe Vogel fängt den Wurm 😀

In Nazare trifft man auf die größten Wellen weltweit. Bis zu 30 Meter und höher werden diese Giganten. Auch dieses kleines Fischerdörfchen lassen wir natürlich nicht aus.

Am Schluss werden wir nochmal im berüchtigten Nachtleben von Lissabon richtig auf den Putz hauen bis die Lampen ausgehen. Hakuna Mata !!!


Mittlerweile gibt es leider enttäuschende Nachrichten. Kevin und ich können wahrscheinlich aus personellen und urlaubstechnischen Gründen nicht zusammen zur selben Zeit verreisen. Ich bin derzeit noch auf der Suche nach einem ehrenwürdigem Ersatz. Ansonsten werde ich alleine in ein cooles Surfcamp gehen. Dort herrscht immer eine relaxte Atmosphäre und man trifft super Surfer aus der ganzen Welt mit ähnlichen Interessen. Oftmals lernen sich Freunde fürs Leben in Surfcamps kennen. Man hat täglich ein tolles variierendes Programm, mega leckeres Essen wie BBQ am Pool mit Meerblick, macht Ausflüge in Städte, spielt Flunky Ball und vieles mehr.


Es steht nun fest! Ich fahre alleine für eine Woche ins Drop In Surfcamp in . Los gehts am Samstag, den 21. Oktober. Zum Camp gehören das Resort, die Beachlodge und das Beachhouse. Sie verfügen jeweils über spezielle Besonderheiten, wie Skatepool, Volleyballplatz, Chillerarea, BBQ, Pool,… Alle Unterkünfte liegen so knapp beieinander, so dass du chillig zu Fuß oder mit dem campeigenen Longboard oder Fahrrad einfach die Location wechseln kannst. Von Montag bis Freitag finden täglich Surflessions inklusive Theorieunterricht statt. In den Theoriestunden lernst du sowohl vieles über die Entstehung von Wellen, Swell und Winden, aber auch Gefahren von Rückströmungen, Riffen und Meeresbewohner usw. Zur selben Zeit finden ein paar km weiter nördlich die “Supertubos” Meisterschaften statt. Surflegenden wie Slater und Fanning werden wir dort treffen. Außerdem besuchen wir die Manufaktur der weltweitbekannten Fatum Surfboards.

Mit am Start ist auf jeden Fall wieder der Notizblock und die Go Pro um die Erlebnisse festzuhalten.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

In diesem Sinne seit gespannt und Pfiat di!

 

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